Kinderzahnheilkunde

Bei Kindern ist Vorsorgen (und Vorbeugen) eine der wichtigsten Grundlagen. Ebenso wichtig wie ein auf die Belange der Kinderzahnheilkunde abgestimmtes Behandlungskonzept ist eine einfühlsame Betreuung, eine kindgerechte Ansprache und eine Atmosphäre, in der die „Kleinen" sich wohl fühlen. Überzeugen Sie sich selbst!
Der Grundstein für ein gesundes und sorgenfreies „Zahnleben" wird schon in der Kindheit gelegt, deshalb liegen uns die Kleinen besonders am Herzen.

Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt:

1. 
Kohlenhydrat- oder zuckerhaltige Getränke oder Fruchtsäfte sollten Kinder nur überwiegend während der Hauptmahlzeiten trinken. Ansonsten eignen sich Mineralwasser oder ungesüßte Tees als Durstlöscher. Am besten gewöhnen Sie Ihr Kind schon früh an Trink- oder Mineralwasser oder ungesüßten Kräutertee, der keine oder nur wenig Säure hat.

2.
 Spätestens nach dem 9. Lebensmonat, bzw. sobald das Kind alleine sitzen kann, sollte es keine Nuckelflasche mehr bekommen. Besonders gefährlich für die Zähne ist das Trinken von gesüßten Getränken aus der Flasche beim Einschlafen. Es sollte sich stattdessen an das Trinken aus dem Becher oder einer Tasse gewöhnen. Spätestens ab seinem ersten Geburtstag sollte das Kind nur noch aus dem Becher oder der Tasse trinken. Einen Becher mit Schnabelaufsatz (Schnabeltasse) brauchen die meisten Kinder nicht. Wenn doch, dann höchstens für eine kurze Übergangszeit von maximal vier Wochen. Ansonsten kommt es zur sogennannten "Flaschenkaries", die oft alle Zähne, besonders aber die Schneidezähne angreift.

3. 
Kinder brauchen nicht gänzlich auf Süßes zu verzichten. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass Süßes nur im Anschluss an Hauptmahlzeiten und nicht über den ganzen Tag verteilt gegessen wird, denn mit jedem Zuckerschub steigt die Gefahr eines Mineralverlustes am Zahn.

4.
 Kein süßes "Betthupferl" nach dem Zähneputzen am Abend! Keinen Kakao/ keine Milch zum Einschlafen!

Viele Zahnarztbesuche und vor allem die leidvolle Krankenhausaufenhalte zur Narkosesanierung könnten den (Klein-)Kindern erspart werden, wenn diese Tipps öfter beherzigt würden!